Sich beim Wandern zu verirren, ist ein ernstzunehmendes Risiko, besonders in dichten Wäldern oder im Gebirge. Experten für Outdoor-Aktivitäten und Katastrophenschutzorganisationen geben wichtige Hinweise, um die eigene Sicherheit zu gewährleisten und die Rettungschancen zu erhöhen. Laut Feuerwehr ist der erste Schritt, Ruhe zu bewahren. Atmen Sie tief durch, schätzen Sie die Umgebung ein und überlegen Sie rational, was zu tun ist. Achten Sie auf Orientierungspunkte oder Geräusche, die Ihnen helfen könnten. Vermeiden Sie zielloses Umherlaufen, da dies das Risiko erhöht, sich noch weiter zu verirren. Wenn Sie merken, dass Sie vom Weg abgekommen sind, versuchen Sie vorsichtig, auf demselben Weg wieder zurückzugehen. Markieren Sie Orientierungspunkte, damit Sie sich nicht erneut verirren. Machen Sie regelmäßig Geräusche, z. B. durch Pfeifen, um auf sich aufmerksam zu machen. Drei Pfiffe hintereinander gelten als Notsignal. Wenn Sie eine Pfeife oder eine Signalrakete dabei haben, benutzen Sie diese. In offenen Gebieten können sichere Lagerfeuer oder auffällige Kleidung helfen, auf sich aufmerksam zu machen. Wenn Mobilfunkempfang besteht, wählen Sie im Notfall die 112. Nutzen Sie, wenn möglich, Ortungs-Apps oder GPS. Teilen Sie Ihren Standort nach Möglichkeit Ihrer Familie oder Freunden mit. Während Sie auf Rettung warten oder sich orientieren, suchen Sie Schutz vor Sonne, Regen oder Kälte. Trinken Sie ausreichend und schonen Sie Ihre Kräfte. Vermeiden Sie den Verzehr unbekannter Pflanzen oder Früchte – diese könnten giftig sein. Experten betonen, dass Vorbeugen immer sicherer ist: Informieren Sie jemanden über Ihre geplante Route und wann Sie planen, zurück zu sein. Nehmen Sie eine Karte, einen Kompass, eine Taschenlampe, Wasser und einen kleinen Snack mit.
Verirrt auf einer Wanderung? So handeln Sie richtig